Zum Logbuch & Protokoll.
Ein Aufstand gegen das Neo-Normative:
"Der erste Spieler denkt sich eine Ziffernkombination aus, die der zweite Spieler zu erraten versucht."
Das generische Maskulinum definiert eine Rolle und kein Geschlecht und ist damit
eine
rein grammatische und
keine biologische, soziologische oder soziale Kategorie,
wie es uns der ideologische Kampfbegriff "gendergerechte Sprache"
suggerieren * soll, um
böswillig
Neid und Zwietracht zwischen den Geschlechtern zu säen ("Ich bin nicht gemeint / 'nur mitgemeint'.").
Es regelt grammatikalisch elegant einen komplexen Sachverhalt:
Es ist
niemand "gemeint", "nicht gemeint" oder "nur mitgemeint" weder "der"/ein Mann noch "die"/eine Frau.
Es wird von der Person des Spielers abstrahiert und sich auf das Wesentliche, "das Spielen" konzentriert.
Es ist völlig egal, ob "der Spieler" ein Mann, eine Frau, ein Mädchen, ein Junge, "divers",
eine natürliche, juristische oder überhaupt keine Person, ein Alien oder ein Computerprogramm ist.
Es kommt nur auf die Rolle und die damit verbundene Funktion und Aufgabe an, die immer gleich ist:
"Der Spieler" denkt sich eine Ziffernkombination aus.
Keine andere Ausdrucksweise leistet im Deutschen das Gleiche.
"Gendern" gibt hingegen nur vor, inklusive Sprache zu sein.
Die Endung "-in" / "-innen" ist
rein weiblich und schließt damit
definitionsgemäß männliche Wesen aus.
Das ist die
einzige Aufgabe dieser grammatikalischen Form.
Männliche Kollegen sind in "Liebe KollegInnen" weder genannt noch enthalten und damit nicht einmal "mitgemeint"
sondern explizit ausgeschlossen, noch klarer bei z.B. "BäuerInnen".
Die Betroffenen wurden dazu vorher nicht gefragt, der notwendige "Respekt" und "Partizipation" fehlen.
Die behauptete "inklusive" Bedeutung von "BäuerInnen" ist nur postuliert und entbehrt jedes Beweises.
Genauso gut könnte ich behaupten, "FRau" würde auch Männer bezeichnen oder
"ArschLoch" wäre eine Ehrenbezeichnung, um mich dadurch einer möglichen Strafverfolgung zu entziehen.
Das alles ist durchaus so gewollt, wenn man sich den
institutionalisierten, jahrelangen Hass und die Hetze
gegen den "Alten weißen Mann" ansieht, was "natürlich nicht" sexistisch, rassistisch und altersdiskriminierend ist,
sondern nur alte weiße Männer "canceln" soll,
aufgrund ihres Alters, ihrer Rasse und ihres Geschlechtes.
Nach Belieben kann man dann jeden realen "alten weißen Mann" in diese Kategorie einsortieren
oder auch nicht, je nachdem was in der eigenen Argumentation gerade oportun erscheint.
Außerdem wird selektiv "gegendert".
Nazis, Neonazis,
Sexualstraftäter und Neandertaler * sollen rein männlich bleiben,
ebenso wie die sexistische Wortschöpfung
"Mansplaining" *,
die Männer insgesamt - unberechtigt - als doof, überheblich und übergriffig labelt,
Frauen aber - ebenfalls unberechtigt - von diesen Eigenschaften in Gänze freispricht,
oft mit dem Ziel, Männer von jedem relevanten Diskurs auszuschließen.
Wie "respektvoll", "sensibel" und "inklusiv" und vor allem wie durchsichtig, verlogen und heuchlerisch.
(Anmerkung: Ein abschreckendes Beispiel für Womansplaning ist nach meiner Erfahrung
(19 Jahre Fachpflegefamilie für schwer traumatisierte Kinder +
13 weitere Jahre eigene Erziehungsstelle (blödes Wort) mit beruflichem Abschluss)
die Leitungsebene des Jugendamtes Neu-Ulm.
Für klärende Gespräche zur Aktenlage stehe ich gerne zur Verfügung. Belege sind vorhanden.)
Neben allen Männern werden aber noch alle Menschen mit Sehbehinderung oder geistiger Behinderung,
Menschen, die sich mit der deutschen Sprache schwer tun oder sie als Fremdsprache lernen und
zwischen 60% und 80% der deutschsprachigen Bevölkerung ausgeschlossen, die "Gendern" ablehnen.
Das alles wird als "Kollateralschaden" billigend in Kauf genommen, zur Durchsetzung einer fragwürdigen Ideologie.
"Gendern" wird in Behörden und Firmen mit "Richtlinien für gendersensible Sprache" durchgesetzt,
im gebührenbezahlten öffentlich rechtlichen Rundfunk dem Zuhörer und Zuschauer zwangsweise nähergebracht
und Studenten in ihren Arbeiten "nahegelegt", notfalls mit massivem Druck und Konsequenzen.
In Schule und Kindergarten haben meist Erzieherinnen und Lehrerinnen großen Einfluss auf unsere Kinder.
Im Internet und im realen Leben wird man z.T. zurechtgewiesen und angepöbelt, wenn man nicht "gendert".
Von Freiwilligkeit kann man daher nur sehr eingeschränkt reden.
Gott sei Dank reagieren manche Landesregierungen darauf und
schieben Behörden und Schulen in diesem Punkt einen Riegel vor.
Zusammenfassend ist "Gendern"
das Gegenteil von respektvoll, "sensibel", "gerecht" und inklusiv,
dafür
sexistisch, da es Männer durch die rein weibliche Endung "-in" / "-innen" gezielt ausschließt
im Gegensatz zu einer Doppelnennung ("Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen"),
grammatikalisch falsch, in Konsequenz nicht mehr flüssig sprechbar, lesbar und schreibar,
uneindeutig und damit unbrauchbar z.B. in Gesetzestexten und Verträgen,
vor allem aber
demokratisch nicht legitimiert sondern von einer "elitären" aber lauten Minderheit durchgedrückt,
ähnlich wie in einem totalitären Staat, nur mit anderen, subtilen und manipulativen Mitteln,
und nicht vom Staat selbst, sondern von dessen gut bezahlten Multiplikatoren
(wie z.B.
www.genderleicht.de * (
siehe unten)).
Daher bleibe ich beim generischen Maskulinum und lade jeden ein, sich dadurch angesprochen zu fühlen.
Und wenn jemand das für sich nicht so
will, so ist das
seine Angelegenheit.
In der deutschen Sprache gibt es eine
Unsymmetrie und neben der generischen männlichen Form
"Lehrer" (nur der Wortstamm ohne geschlechtsspezifische Auszeichnungen wie "-in" oder Umlaute),
eine abgeleitete, movierte
rein weibliche Form "Lehrerin", mit der rein weiblichen Endung "-in"
aber
keine rein männliche Form, die nur männliche Lehrer meint.
Was im jeweiligen Einzelfall gemeint ist, ergibt sich aus dem Zusammenhang:
-
Am Fußgängerüberweg dürfen natürlich auch keine Fußgängerinnen überfahren werden.
-
Dass Schülerinnen zum Schuljahresende auch in die Ferien dürfen, kapiert jedes Kind.
-
Wenn ich aber frage: "Habt Ihr in Mathe einen Lehrer oder eine Lehrerin?",
so ist klar, dass mit "Lehrer" ein männlicher Lehrer gemeint ist.
-
Wenn ich morgens zum "Bäcker" gehe, so weiß jedes Kind, dass "der" nach getaner Arbeit schon lange
im Bett liegt und ich meistens in einer Filiale von einer freundlichen Verkäuferin bedient werde.
Erst durch die Existenz einer rein weiblichen Form "Lehrerin" bekommt das Wort
"Lehrer" die
inhaltliche Zweitbedeutung "männlicher Lehrer"
im Gegensatz zum englischen "teacher", der immer beide Geschlechter meint.
Aus diesem Grund ist es geradezu absurd, die
movierte rein weibliche Form "Lehrerin"
als generisch zu propagieren, mit oder ohne Sternchen und Klimbim.
Diese inhaltliche Zweideutigkeit der maskulinen Form stellt für die meisten Menschen kein Problem dar.
Nur Femministinnen und Social Warriors, oft studiert, promoviert oder gar habilitiert,
scheinen damit intellektuell deutlich überfordert zu sein.
Wenn das wirklich ein zu lösendes Problem darstellen sollte,
und die Betonung liegt auf
wenn,
dann müsste diese Unsymmetrie abgeschafft werden
und eine
symmetrische Lösung gefunden werden.
Hierfür gibt es - rein logisch -
genau 2 (noch dazu praktible) Lösungsansätze:
-
Es wird eine neue (ebenfalls movierte) grammatikalische Form eingeführt,
die nur Vertreter des männlichen Geschlechtes meint.
Nachteil: das 3. bis 237. Geschlecht sind damit nicht abgedeckt.
-
Die weibliche Form "-in" / "-innen" wird abgeschafft.
Das wäre dann vergleichbar mit der englischen Sprache,
in der es nur "teacher" aber keine "teacherin" gibt.
Damit wäre klar, dass sowohl Männer als auch Frauen gemeint sind
und auch jedes "andere Geschlecht".
-
Eine dritte Lösung und vielleicht der Königsweg wäre
ein Deutsch-Auffrischungskurs an der VHS oder eine Psychotherapie für
Menschen, die mit der deutschen Sprache - so wie sie ist - Probleme haben.
Vielleicht kann "frau" bei der Gelegenheit auch noch "ihre" Biologiekenntnisse
auf "Vorderfrau" bringen.
"Gendern" steht nicht auf obiger Liste, denn es löst die Unsymmetrie und
damit das "Problem" nicht auf, sondern bringt nur zusätzliche Probleme.
Das weiß natürlich auch jede "Soziologie- und Linguistikprofessorin",
oder andere treibende Kraft in der "Gender"-bewegung.
Aber es geht ja nicht um eine Problemlösung, sondern
um die mehr oder weniger zwangsweise
Durchsetzung einer Ideologie.
Das Problem an und für sich soll bestehen bleiben:
Das "ungerechte Patriarchat" als Mahnung auf immer und ewig,
implantiert in die Gehirne der Männer für ewige Schuldgefühle.
Die Frau als armes Opfer und der Mann als böser, toxischer Täter.
Opfer zu sein oder sich als Opfer zu inszenieren ist in der heutigen Zeit von Vorteil und cool.
(Siehe Fall Gil Ofarim - ohne die Sache hier inhaltlich oder rechtlich zu bewerten.)
Aber die falsche Opferinszenierung entwertet und entwürdigt die echten Opfer,
verunglimpft und zerstört falsche Täter, ist moralisch zutiefst verwerflich und
ist letztendlich auch für das vermeintliche Opfer ein unwürdiges Schauspiel und
langfristig kein Gewinn sondern spaltet die Gesellschaft und schadet dem sozialen Frieden.
Und ehrlich gesagt ist es auch sooo durchsichtig und sooo langweilig.
"Gendern" ist Teil der "wokeness"-Bewegung, die in Deutschland
leider alle "linken" Parteien erfasst hat.
Um die Bedeutung dessen, was hier passiert, zu erfassen,
ist es wichtig zu erkennen, was diese Entwicklung real bedeutet.
Es ist nicht nur eine Marotte einer versponnenen Gruppe,
sondern die vollkommene Abkehr vom Universalismus als zentrales Element der Aufklärung
und damit von der Aufklärung an und für sich.
Alle wichtigen Errungenschaften der Aufklärung als wichtigstes Ereignis
in unserer Geschichte überhaupt werden in einem Handstreich über Bord geworfen:
-
das rationale und logische Denken,
-
die Gleichheit aller Menschen vor dem Gesetz unabhängig von Herkunft und Geschlecht,
-
das Abstraktionsvermögen des Geistes, das Rollen von Menschen und Biologie trennt,
-
die Freiheit des Individuums, sich über kollektive Gruppenzwänge zu erheben
-
und das Ideal einer blinden Justiz und Wissenschaft, die nur die Sache bewertet.
"Gendern" verbindet nicht, sondern reduziert uns wieder auf unsere Biologie.
Es spaltet die Gesellschaft und wirft unser Denken um Jahrhunderte zurück,
direkt in ein vormodernes, stammesbasiertes Denken, in dem der biologische Status
innerhalb einer Gruppe mehr zählt als der Verstand des Einzelnen.
Ich verweigere mich diesem Rückschritt – in jeder Beziehung und total.
Für mich persönlich bedeutet es den kompletten Zusammenbruch einer echt linken Parteienlandschaft,
die gerade jetzt so dringend nötig wäre und den Verlust meiner politischen Heimat.
Bei Interesse empfehle ich das Buch
"SCHÄM DICH! Wie Ideologinnen und Ideologen bestimmen, was gut und böse ist" von Judith Seveniç Basad.
Aber: Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung!
Die Macherinnen des staatlich geförderten Portals
www.genderleicht.de * glauben aufrichtig an das was sie tun.
Ich respektiere ihre Motivation halte ihre sprachwissenschaftlichen und philosophischen Schlüsse
aber für einen fundamentalen Irrtum.
Ein Skandal ist es aber, dass einem privaten Verein (e.V.) Gemeinnützigkeit, Steuervorteile und
finanzielle Unterstützung gewährt wird, ohne jede inhaltliche Kontrolle.
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
fördert das Projekt und seine Fortsetzungen seit 2019 kontinuierlich mit
staatlichen Projektgeldern *,
deren Rahmenbedingungen für solche Initiativen bis zu 450.000 Euro Steuergeld pro Phase vorsehen.
Unter dem Deckmantel der "Sensibilität" wird hier mit staatlicher Alimentierung versucht,
die Hoheit über unsere Sprache und unser Denken zu erlangen.
Wir Steuerzahler finanzieren damit ohne Mitspracherecht unsere eigene Umerziehung.
Dieser Zustand spaltet unsere Gesellschaft in extremer Weise und
befeuert auch die Gegenseite, worüber es sich lohnt nachzudenken.
Machen Sie den Vergleich und entscheiden selbst, welcher Ansatz logischer und respektvoller erscheint.
Lesen Sie auf www.genderleicht.de beispielsweise den hauseigenen Artikel
"Sprachverbote und Sprachpolizei: Was wirklich dahinter steckt" *.
Dort wird jeder, der am generischen Maskulinum festhält, reflexartig als
Wegbereiter für Rechtsextreme und als Vertreter einer "rückwärtsgewandten Werteordnung" einsortiert.
Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung, wer hier wirklich spaltet und den offenen Diskurs verweigert.
Und an www.genderleicht.de *: Ich würde mich über einen echten Diskurs auf Augenhöhe freuen.
Vorschlag für einen Lösungsansatz:
-
Anerkenntnis, dass es sich um einen ideologischen Streit handelt.
-
Anerkenntnis der Tatsache, dass man nicht nicht kommunizieren kann und sich
somit in einer Zwangssituation das "Gendern" betreffend befindet.
-
Anerkenntnis der Tatsache das diese Zwangssituation entweder
strategisch bewußt herbeigeführt oder
zumindest billigend in Kauf genommen wurde und zwar
von den "Gender"-befürwortern / "feministischen" Zweig,
indem sie die Funktion des generischen Maskulinums leugnen.
-
Anerkenntnis, dass jede Seite es gut und wertschätzend meint.
-
Anerkenntnis, dass es beim Anderen ganz anders ankommen kann.
-
Anerkenntnis, dass Sexismus nicht vom Geschlecht abhängt,
und Rassismus nicht von der Rasse
und jede Form des Sexismus, Rassismus und bashings, Abwehrargumenten,
Argumenten, die sich nicht am Inhalt, sondern an der Person orientiern,
diskreditieren oder beschämen sollen als absolutes nogo sofort unterbunden werden.
Angefangen beim "Alten weißen Mann", über "boomer",
"Generation Snowflake", Verwendung des Wortes "Whataboutism" als Abwehrargument
und vieles andere.
(Da wird die "woke" Bewegung ziemlich sprachlos. ;-) )
-
Aufhören, einen Diskurs durch Sprachhoheit, Sprachcodex,
erlaubte und verbotene Wörter zu gewinnen, indem der Diskurs
dann erst gar nicht mehr stattfindet, sondern nur durch Sachargumente
egal in welcher Sprache und mit welchen Wörtern.
-
Unterscheiden zwischen freiwilligen Situationen und Zwangssituationen.
Konkret:
Muss ich GEZ-Gebühren bezahlen, geht "Gendern" gar nicht
oder ich muss die Option haben, mich befreien zu lassen.
Habe ich mit Behörden und Formularen zu tun darf nicht gegendert werden.
In der Schule/Kindergarten: Die Kids dürfen reden und schreiben, wie sie wollen,
ohne Punktabzug und Konsequenzen.
Es darf und soll über das "Gendern" geredet und diskutiert werden.
Aber der Lehrer oder die Lehrerin sind in politischen, religiösen, weltanschaulichen
und ideologischen Fragen an Neutralität gebunden, d.h. nicht "gendern".
-
als default,
-
aufgrund der Mehrheitsverhätnisse in Fragen des "Genderns"
-
Art. 6 GG *:
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern
und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. ...
... der Eltern, nicht Staat, nicht Kindergarten, nicht Schule, nicht Medien,
nicht "FeministInnen" oder "woke" Social Warriors !
Weder wir noch unsere Kinder wollen und sollen umerzogen werden!
Jeder Versuch, unser
-
Denken,
-
Reden
-
und Schreiben
zu kontrollieren oder durch Denk-, Sprech-, und Schreibgebote oder -verbote zu regeln oder
anders (z.B. rassistisch oder sexistisch) zu interpretieren,
als wir es gemeint, gesprochen oder geschrieben haben, muss klar zurückgewiesen werden.
Im Übrigen ist es meine tiefe innere Überzeugung und persönliche Meinung,
dass der woken Bewegung die tatsächlichen Interessen und das Schicksal der Betroffenen
im Grunde völlig egal sind.
Minderheiten werden lediglich zynisch als moralischer Schutzschild instrumentalisiert,
um das eigene Ego aufzublasen, sich moralisch besser zu fühlen und beim "Gendern" zentral:
um die respektvolle, klassische Doppelnennung strategisch zu blockieren ("divers" nicht inkludiert),
um das Gender-Sternchen als elitäres Kontrollinstrument durchzusetzen.
Das heißt, das primäre ursprüngliche Ziel dieses Teils der Bewegung war
in meinen Augen zu keinem Zeitpunkt nur eine Gleichberechtigung der Geschlechter,
sondern schon immer die mindestens sprachliche Vernichtung des verhassten
männlichen Geschlechtes.
Das wurde so gut verschleiert und getarnt, dass der nachfolgende Teil der Bewegung
auf die eigenen Lügen hereingefallen ist.
Ein Großteil der Menschen spürte zwar ein Unbehagen, war aber nicht in der Lage,
das zu identifizieren, einzuordnen und damit zu artikulieren und griff deshalb
die angreifbaren Punkte der sprachlichen Bequemlichkeit als Argument auf.
Das würde auch die wirkliche Tiefe des Konflikts und dieses Kulturkampfes erklären.
Die nicht-binären Menschen sind der zentrale Hebel für die postulierte Notwendigkeit des "Genderns".
Ohne sie fällt durch die Möglichkeit der Doppelnennung alles in sich zusammen,
sie werden zwangsweise benötigt für die eigenen Zwecke.
Zuerst führte man zwecks größerer Masse die Homosexuellen und Lesben an,
bis offensichtlich war, dass das ja gar nichts mit Geschlecht sondern mit sexueller Orientierung zu tun hat.
Dann kamen die Transsexuellen, bis auch hier klar war, die haben jede Möglichkeit sich einzusortieren,
wo es sie hinzieht (auch operativ, von der Solidargemeinschaft bezahlt).
Dann blieben nur noch die non-binären Menschen übrig, als letzter Strohhalm.
Die instrumentalisierte Gruppe wird immer kleiner, im Verhältnis zu den sprachlich zu cancelnden Männern
oder den zu erziehenden und zu bevormundenden Menschen überhaupt und
hängt quasi am Tropf der nicht-binären Menschen.
Das Muster zeigt sich nicht nur beim Gendern ("divers"), sondern spiegelt sich flächendeckend dort wider,
wo akademische Eliten die echten Betroffenen bevormunden, deren historisch gewachsene Sprache zensieren
und Debatten im fernen Elfenbeinturm an der realen Lebenspraxis vorbei diktieren.
Die echten Menschen sind den Ideologen im Kern egal; sie dienen nur als funktionales Werkzeug
zur eigenen moralischen Erhöhung und Machtabsicherung.
Ich empfinde es zudem als absolute und unverzeihliche Respektlosigkeit gegenüber Männern,
wenn Soldaten entweder "gegendert" oder in einer Doppelnennung als "Soldatinnen und Soldaten"
in dieser Reihenfolge genannt werden, vor dem Hintergrund von § 12a GG.
Das zeigt den heutigen Zeitgeist und den postulierten aber de facto nicht mehr vorhandenen Respekt
gegenüber "allen Geschlechtern" in der "woken" Bewegung aber auch der Medienlandschaft.
Zu meiner Geschichte:
Ich gehöre zu den wenigen privilegierten und auserwählten alten weißen
heterosexuellen "cis"-Männern, die einen "Mädchennamen" haben:
Als meine Frau und ich am 8. Dezember 1984 geheiratet haben, habe ich ihren Namen "Kober" angenommen
und mein alter Name "Klimesch" wurde zu meinem "Mädchennamen".
Das hat für mich, nach ihrem Tod am 9. Februar 2026 eine völlig neue, ungeahnte Bedeutung bekommen:
Die Verbindung zu meiner Frau lebt in meinem jetzigen Namen weiter, jeden Tag.
Und die Verbindung zu meiner alten Familie lebt durch meinen "Mädchennamen" weiter.
Das lasse ich mir durch "politisch korrektes canceln" des wunderschönen Wortes "Mädchennamen" nicht zerstören.
Die überwiegende Mehrheit der deutschsprachigen Bevölkerung hat
oben geschilderte Probleme nicht, kann das "Problem" mit dem generischen Maskulinum
auch intellektuell gut meistern und lehnt folgerichtig das "Gendern" ab,
vor allem im öffentlichen Umfeld:
-
im Behördenverkehr,
-
in Kindergärten, Schulen und Hochschulen
-
und im öffentlich-rechtlichen - gebührenbezahlten - Rundfunk.
Hier haben Ideologien und ideologische Belehrungen und
totalitär anmutende Umerziehungsversuche nichts zu suchen.
Wir müssen gegen diese Art von Intoleranz selber intolerant sein.
Sonst tappen wir in die Falle des
Toleranz-Paradoxons * von
Karl Popper *.
Eine universelle Toleranz lehnte Popper ab:
"Weniger bekannt ist das Paradoxon der Toleranz:
Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz.
Denn wenn wir die uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen,
wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen
die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen,
dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen."
Seien wir gegen die "woke", "linke", "feministische" Intoleranz
genauso intolerant, wie gegen die rechte Intoleranz.
Boykottieren Sie Geschäfte, Medien, ..., die "gendern" und
bevorzugen Sie jene, die es nicht machen und teilen Sie das auch mit!
Abstimmung mit den Füßen wirkt (besonders wenn es ums Geld geht)!
Beim Berliner Tagesspiegel hat es schon funktioniert,
zumindest in der gedruckten Ausgabe.
Verweisen Sie gerne auf und verlinken diese Internetseite
https://www.kasperledeutsch.de.
Beteiligen Sie sich am Widerstand:
Stoppt "Gendern" in Kindergärten, Schulen, Behörden, ...
*
Wie geht es weiter?
Logbuch & Ablaufprotokoll zur Diskursanfrage und weiteren Entwicklungen:
20. Juni 2026:
Eine offizielle Diskursanfrage wurde von meiner geschäftlichen e-mail
an die Projektleitung von
www.genderleicht.de * übermittelt.
Im Fokus steht die Auseinandersetzung mit meinen Thesen und die Frage,
wie eine fehlerfreie, kompakte Spielanleitung ohne das universell abstrahierende
generische Maskulinum funktionieren soll.
Über weitere Entwicklung wird zeitnah berichtet.
21. Juni 2026 (mein 66. Geburtstag ;-) ):
Das Team von
stoppt-gendern.de * wurde über deren Internetseite kontaktiert.
24. Juni 2026:
Kontakt zur Redaktion von Richard David Precht.